Stimmstörungen (Dysphonien): Bei Dysphonien handelt es sich um Erkrankungen der Stimme, die durch die Störung des Stimmklangs und der stimmlichen Leistungsfähigkeit gekennzeichnet sind. Es werden funktionelle, organische und psychogene Stimmstörungen unterschieden : Funktionelle Stimmstörungen: Sie entstehen durch Fehlbelastungen der Stimme und der stimmgebenden Organe. Beispiele: Lehrer, die sich mit ihrer Stimme immer wieder gegen den zu hohen Geräuschpegel der Klasse durchsetzen müssen; Bauarbeiter auf der Baustelle, die ständig gegen laute Maschinengeräusche ankommen müssen, ect. Organische Stimmstörungen: Sie entstehen durch Erkrankungen der an der Stimmgebung beteiligten Organe, wie Kehlkopf, Stimmlippen, Lunge etc. Beispiel: Stimmbandlähmungen nach einer Schilddrüsenoperation o.ä. Psychogene Stimmstörungen:  entstehen meist auf Grund psychischer Probleme oder psychischem Stress, und äußern sich entweder in einer heiseren Stimme, die mit einer gepressten oder verhauchten Stimmgebung einhergeht (psychogene Dysphonie), oder in einer Tonlosigkeit der Stimme (psychogene Aphonie). Liegt eine Aphonie vor, ist oberste Priorität der Stimmtherapie der Versuch, die Stimme des Patienten so bald als möglich wieder zurück zu holen © 2011 Hurrz