Sprechstörungen, Neurogene Dysarthrophonie: Ist eine zentral bedingte Störung des Sprechens, wo die Bereiche Atmung, Stimmgebung, Prosodie und Resonanz gestört sind, sowie die Funktionen der Lippen, Zunge, Gaumensegel und Kehlkopf.   Unabhängig davon kommt es zu einer erhöhten Sprechanstrengung. Meistens liegt zusätzlich eine Schluckstörung vor. Die Sprache klingt monoton, bei ataktischer Dysarthrie mitunter skandierend, d.h. buchstabierend. Auf jeden Fall ist sie verwaschen und kann in schwereren Fällen völlig unverständlich sein. Dadurch können sich für den Betroffenen folgende Einschränkungen im Alltag ergeben: Mühsame, zeitraubende Kommunikation, eine vermehrten Nichtbeteiligung an Gruppengesprächen oder Diskussionen, mit Verminderung kommunikativer Aktivitäten, sogar sozialer Rückzug des Betroffenen, Unfähigkeit, Berufe mit größtenteils mündlicher Sprachproduktion auszuüben; wie Mitarbeiter im Außendienst oder Callcenter, Lehrer, Führungskräfte © 2011 Hurrz